Graffiti in der Waldstraße
Kommunalpolitik,  Strassenbau

Abschied vom Jahr 2025

Das Jahr 2025 liegt in den letzten Zügen. Es hat keine entscheidenden Impulse in unserem Ort gegeben, die unser aller Leben wesentlich beeinflusst hätten. Gleichwohl ist die vorfristige Fertigstellung und Freigabe der neuen Waldstraße, insbesondere für die Angestellten der Immanuel-Klinik, der Poliklinik und auch der Klinik am See ein freudiges Ereignis. Auch die Arbeit der Rettungsdienste ist nun wieder etwas leichter und die Busse können wieder die normalen Routen bedienen. Ungetrübt ist die Freude über die neue Straße freilich nicht. Denn der in Rüdersdorf und Umgebung grassierende Vandalismus hat auch vor der erneuerten Waldstraße nicht haltgemacht. Noch bevor die Straße eingeweiht werden konnte, sind die zum Abfangen der Steilhänge an den Seiten der Straße aufgestellten L-Schalen zunächst nur teilweise und inzwischen vollflächig mit sinnloser Graffiti beschmiert worden. Auch die neue Bushaltestelle in der Waldstraße wurde zum x-ten Mal besprüht und ist es noch, da das offensichtlich niemanden interessiert. Ein aufmerksamer Blick des Bauhofes, wenn er die Waldstraße befährt oder auch der Mitarbeiter des Ordnungsamtes, mehr bedarf es nicht, um den Schaden zu erkennen und zu beseitigen. Auch die Bewohner der Waldstraße sollten sich hier in der Pflicht fühlen. Eigentlich will doch niemand Schmutz und Schmierereien vor der eigenen Tür. Aber die Dinge haben sich wohl geändert und nicht zum Besseren.
Angesichts der unübersehbaren Schäden in unserem Ort durch einige wenige Schmutzfinken sollte dem Problem der Graffiti-Schmierereien endlich mit energischen Maßnahmen entgegengetreten werden. Dabei spielt auch Prävention eine wichtige Rolle. Ein paar Wildkameras, rechtzeitig an den richtigen Stellen platziert, hätte das Besprühen der L-Schalen vielleicht nicht verhindern, aber den Tätern ein Gesicht geben können.
Das Beispiel der Autobahndurchführung in der Waldstraße zeigt ja eindrucksvoll, dass Graffiti durchaus seine Berechtigung haben kann. Sinnlose Schmierereien dagegen braucht niemand. Voll gesprühte Brückenportale, Trafohäuschen und Verteilerkästen jeglicher Art verschandeln unser gesamtes Ortsbild. Die Farben und Texte auf den besprühten Objekten weisen deutlich auf den Täterkreis hin. Es gibt nicht ein Verteilerkasten in Rüdersdorf, der nicht mit Initialen des 1. FC Union verunziert ist. Mit Fan-Sein hat das ebenso wenig zu tun wie Gewalt im Stadion und Pyrotechnik auf den Tribünen trotz eindeutigem Verbot.

Nachstehend ein paar Rüdersdorfer Farbtupfer.

Noch vor der Freigabe der neuen Waldstraße sind die L-Schalen mit Graffiti verunziert.

Graffiti

3-mal in einer Woche wurde dieses Brückenportal besprüht

Was soll das? Findet das jemand schön?

Sinnloses und Schönen an der Autobahnbrücke in der Waldstraße

Graffiti

Schmierereien am Garagenkomplex Waldstraße. Sind die Täter anhand des Bildes überführbar?

Graffiti-Schmierereien

besprühtes Trafohäuschen am Garagenkomplex Waldstraße. Können die Tags zu den Tätern führen?

Was sind Graffiti-Tags?

Ein Graffiti-Tag ist die stilisierte Signatur oder der Künstlername eines Sprayers, oft ein schnelles, einfarbiges Pseudonym mit individuellen Schnörkeln, Pfeilen oder Punkten, das als grundlegendster Baustein und Erkennungszeichen dient, um Präsenz zu zeigen und Reviere zu markieren. Es ist die persönlichste Form von Graffiti, die schnell mit Markern oder Sprühfarbe angebracht wird

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